Montag, 29.09.2025
Unsere diesjährige Herbsttour sollte uns bis nach Portugal führen. Wir sind dieses mal auf der deutschen Seite bis Mühlhausen gefahren und haben den ersten Stopp in Mandeure, direkt an der Doubs gemacht. Der Platz gehört zu CCP und ist ein ehemaliger Campingplatz direkt am Fluss und man kann schön mit den Hunden laufen. Nach der Ankunft sind wir auch gleich eine ordentliche Runde mit den Hunden gelaufen. Abends noch schon gekocht und den ersten Tag ausklingen gelassen.
Nach der Morgenroutine haben wir noch kurz entsorgt und noch etwas Frischwasser getankt. Danach auf die Autobahn und die ersten Kilometer mautpflichtig gefahren. Kurz vor Lons-le-Saunier haben wir dann die Autobahn verlassen und sind immer der D1083 entlang gefahren. Leider war der angepeilte Platz weit in den Bergen und das wollten wir uns noch nicht antun. Sind dann noch um Bourg-en-Bresse gefahren und haben in Mézériat einen kleinen Stellplatz gefunden. Liegt leider an einer Straße und man konnte mit den Hunden nicht viel laufen. Der Stellplatz ist sehr großzügig und hat alles was man braucht. Da das Wetter sehr schön war, haben wir schön draußen gekocht und die Sonne vor dem Wohnmobil genossen.
Am nächsten Morgen ging es wie zurzeit immer gegen 11:00 Uhr los. Ziel war ein Stellplatz kurz vor Saint-Etienne. Leider war um Lyon herum ein rießiger Stau und so haben wir für die 120 Km fast 3 Stunden gebraucht. Zudem musste ich im Ort vor dem Stellplatz noch eine Umleitung fahren und teilweise war die Straße maximal 2,50 Meter breit. Der Stellplatz liegt in Saint-Martin-la-Plaine direkt an einem kleinen Zoo. Auch hier sind große Wanderungen leider nicht möglich. Zusätzlich war auf dem Feldweg, den wir gefunden hatten, auch noch einige Jäger mit ihren Hunden unterwegs und nach dem ersten Schuß sind wir dann wieder zurück ans Wohnmobil. Mit Einbruch der Dämmerung hörte man auch recht stark das Wolfsrudel vom angrenzenden Zoo heulen. War schon recht spannend, aber auch ein bisschen schaurig. So ist halt die Natur.
Die Nacht war doch trotz Wolfrudel sehr gut und wir haben den nächsten Stopp auf einem Stellplatz am Lac de Noussac ausgesucht. Ab Saint-Etienne ging es immer der N88 entlang. Was für eine herrliche, abwechslungsreiche Landschaft wir dabei durchfahren haben ist unbeschreiblich. Am Stellplatz angekommen, war leider das Terminal kaputt und wir mussten telefonisch mit CCP Kontakt aufnehmen. Aber hat alles geklappt und wir haben einen Platz in erster Reihe mit Blick auf den See ergattert. Da wir unterwegs nichts eingekauft hatten, bin ich in den Ort Longonge gefahren um uns Baquette zu kaufen. War echt anstrengend diese vielen Steigungen zu meistern. War entsprechend geschafft. Später nochmals mit den Hunden gelaufen und die Sonne genossen.
Nach dem Frühstück haben wir uns entschlossen einen Ruhetag einzulegen und sind gleich eine Runde am See entlang gelaufen. War schön zu laufen, aber ab der Staumauer doch viel an der Straße entlang. Nach 2,5 Stunden waren wir wieder zurück und haben den Rest vom Tag vor dem Wohnmobil genossen.
Am Nachmittag konnten wir dann auch eine Segelschule auf dem See beobachten. Der Platz ist wirklich schön und strahlt eine gewissen Ruhe aus.
Samstag, 04.10.2025
Heute war weiterfahren angesagt. Nach dem Frühstück und der Entsorgung mussten wir wieder bei CCP anrufen, da die Einfahrt nicht registriert wurde. Aber es hat alles super geklappt und so ging es immer weiter der N88 entlang. In Mendes habe ich dann in einem Hyper U unsere Vorräte aufgefüllt. Was für ein Laden, hab über 1 Stunde gebraucht. Anschließend auf die A75 gefahren, wollte ich doch über das Viaduc de Millau fahren. Leider hat es die ganze Fahrt geregnet und auch die Brücke war im dichten Nebel. Den vor der Brücke liegenden Rastplatz konnte ich nicht anfahren, da der für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt war. Schade. Haben dann einen Stellplatz direkt nach der Brücke in La Cavalerie gefunden. Viel Laufen war bei dem Dauerregen nicht möglich. Der Platz ist wieder typisch CCP mit allem drum und dran. Auch der Ort hat eigentlich zum Verweilen eingeladen, da eine alten Burg aus der Zeit der Templer zu besichtigen gewesen wäre.
Es ging am nächsten Tag weiter auf der abwechslungsreichen A75, schlussendlich sind wir auf dem bekannten Stellplatz in Narbonne Plage gelandet. War zwar ziemlich voll, aber durch die anstrengende Fahrerei war Schluss. Sind anschließend eine große Runde mit den Hunden im Inland gelaufen und Birgit ist später mit unserer Imara alleine an den Strand, damit die endlich mal Sand unter den noch jungen Füssen spürt.
Heute soll es nach Spanien gehen und so haben wir die Strecke bis zur Grenze die mautpflichtige Autobahn genommen. Ab Spanien dann Mautfrei bis Girona. Dann ging es nach einem kurzen Tankstopp Richtung Lleida auf die C25. Als Ziel war ein Stellplatz in „Villanova de Sau“ ausgesucht. Die C25 entpuppte sich als sehr hügelige Autobahn und die letzten 10 Kilometer zum Stellplatz waren eine echte Herausforderung. In den Alpen kann es nicht schlimmer sein, so schmal und kurvenreich war die Strecke. Der Stellplatz liegt echt super im Wald, ich konnte ihn aber nicht anfahren, da die Zufahrt so steil war, dass ich den Auspuff aufgesetzt habe. Den wollte ich mir schlussendlich nicht abreisen. Also die 10 Kilometer wieder zurück und in Sant Julia de Vilatorta eine Platz mitten in der Stadt gefunden. Dort angekommen stellen wir fest, dass unser Regal in der Heckgarage durch die vielen Kurven zusammengebrochen war. Also kein Willkommensbier sondern Schraubenzieher raus und reparieren. Hat dann doch super geklappt und so wurde es ein Feierabendbier. Der Stellplatz entpuppte sich als sehr ruhig, obwohl eigentlich mitten im Ort.
Morgens die übliche Routine und dann ab auf die C-25 Richtung Lleida. Am Anfang war die Strecke noch recht abwechslungsreich, doch nach Lleida Richtung Zaragoza war es dann recht trist. Wir haben heute ordentlich Strecke gemacht, mit nur einem kurzen Pinkelstopp für die Hunde. Nach 370 Kilomterer sind wir dann in La Almunia de Dona Godina gelandet. Leider war der Stellplatz nicht so wie beschrieben, denn ich habe mit meinen 8,70 Metern eigentlich nicht drauf gepasst. Aber egal, wir haben noch entsorgt und Frischwasser getankt und dann halt so hingestellt, dass das Heck noch etwas auf eine kleine Sitzgruppe geragt hat. Mit den Hunden laufen war nicht drin, da am Stellplatz vorbei die ganzen Hunde von diesem Ort Gassi gingen. Entsprechend verschiessen war alles. Haben dann nur noch gekocht und uns früh schlafen gelegt. Die Nacht war aber trotzdem sehr ruhig.
Mittwoch, 08.10.2025
Heute sind wir Richtung Soria gestartet und haben nach einem kurzen Stück Autobahn nur noch Nationalstraßen genommen. Ziel war der kleine Ort Rioseco de Soria. Es ging auf einer Hochebene durch abgeerntete Getreidefelder, entsprechend trist, aber interessant war die Landschaft. Der Stellplatz liegt am Ortsrand und ist super angelegt, mit kompletter V+E, Strom kann man an der angrenzenden Gaststätte bezahlen, haben wir aber nicht gebraucht. Wir haben gleich eine Runde mit den Hunden gedreht und sie auch mal wieder frei über die Stoppelfelder laufen lassen. Das hatten sich sich endlich mal verdient. Unsere Lisha hat dann aber gedacht, sie müsste irgend einem Duft hinterher rennen und war dann mal für 10 Minuten verschwunden. Zurück am Wohnmobil haben wir uns entschlossen hier einen Tag länger zu bleiben und zu entspannen. In der Nacht wurde es aber doch recht kalt und morgens waren es nur 4°C draußen.
Den freien Tag haben wir so richtig genossen und sind eine schöne Runde mit den Hunden gelaufen. Man hat gemerkt, dass ihnen das so richtig gut tut. Den Rest vom Tag haben wir mit faulenzen am Wohnmobil verbracht. Auf dem Platz stand auch noch ein Ehepaar aus den Niederlanden, mit denen haben wir uns dann noch eine Weile unterhalten. Anschließend gekocht und wieder war ein wundervoller Tag zu Ende.
Wir sind dann weiter Richtung Valladolid immer an der Duero entlang gefahren. Anfangs war es noch diese vielen abgeernteten Getreidefelder, später wurden schöne Weinberge daraus. In Valladolid hab ich noch kurz eingekauft und wir sind dann anschließend nach Castronuno gefahren. Der Stellplatz ist wieder kostenlos, liegt aber doch recht trist am Ortsrand. Normale Abendroutine mit nachts Besuch von irgend welchen Tieren. Die Hunde haben des öfteren geknurrt und gebellt.
Die nächste Etappe sollte uns endlich nach Portugal führen. Hat auch alles super geklappt und aus den Getreidefelder und Weinbergen wurden dann riesige Weiden mit unzähligen Rinderherden darauf. Wir sind dann auch kurz nach 13:00 Uhr (portugisischer Zeit) in Pinhel angekommen. Der Platz ist wieder von CCP mit allem drum und dran. Wir haben dann einzeln kleine Runden mit den Hunden gedreht und anschließend haben ich uns draußen ein paar Hamburger gegrillt. Das war bei 24° C möglich. Mit dem Sonnenuntergang mussten wir aber dann rein.
Die letzte Etappe bis zum Atlantik war doch recht anstrengend, ging es doch wieder ordentlich bergauf und bergab. Den ersten Platz bei Lavos von CCP hat uns gar nicht gefallen und so sind wir nach Praia do Osso gefahren. Das ist ein Freistehplatz direkt in den Dünen hinter dem Sandstrand. Wir sind dann gleich an den Strand und haben die Hunde mal so richtig toben lassen. Auch war das Wetter so schön und wir haben uns beide etwas die Nase verbrannt. Zurück am Wohnmobil noch schön gekocht und den Tag schön ausklingen lassen. Abends noch mit den Hunden einzeln eine Runde gedreht und die Dunkelheit und das Meeresrauschen genossen.
Trotz des schönen Platzes sind wir heute ein kurzes Stück weiter gefahren. Wir wollten nach der langen Anreise mal wieder einen Campingplatz anfahren um unsere Sachen zu lüften und eine große Dusche zu haben. Zuvor sind wir noch in Figueira-da-Foz in einem Intermarche einkaufen gegangen. War so richtig portugisisch, nur frische Ware mit Bedienung, keine abgepackten Fleischprodukte. Entsprechend lange habe ich gebraucht um Fleisch, Fisch und Gemüse zu kaufen. Auf dem Campingplatz in Quiaios haben wir dann gleich für 4 Übernachtungen gebucht. Der Platz ist schon etwas in die Jahre gekommen und es gibt hier sehr viele Dauercamper mit ihren kleinen "Fußhupen". Mit uns waren dort nur 4-5 Touristen abwechselnd gestanden. Die Sanitäranlagen sind aber sehr sauber und gepflegt.
Wir haben die Tage mit ordentlichen Strandspaziergängen und auch faulenzen vor dem Wohnmobil verbracht. Morgens war es oft neblig und recht feucht. Auf unserem Platz hat man aber immer schön das Meer rauschen gehört.
Freitag, 17.10.2025
Heute ging es weiter Richtung Norden. Wir wollten auf einen Stellplatz in der Nähe von Praia de Mira, der war uns aber doch zu voll und wir sind schlussendlich auf dem Camping "Munizipal Praia de Mira" gelandet. Dort in der Nähe hatten wir im März 2020 schon mal ein paar Tage verbracht. Der Campingplatz liegt mitten in den Dünen und entsprechend sandig sind die Plätze. Die Dame an der Rezeption hat mich noch darauf hingewiesen nur auf die Gitter bei den blau gekennzeichneten Plätzen zu fahren. Aber wie soll es anders sein, bin über ein Gitter hinaus gefahren und sofort im Sand stecken geblieben. Die Dame an der Rezeption schickt auch gleich eine Mitarbeiterin und Mitarbeiter mit einem kleinen Traktor vorbei. Leider konnte man am Heck kein Seil anbringen, bzw. es hat mit dort die Aufhängung verbogen. Also hatte ein netter Engländer die Idee den Wagen auf zu bocken, Holz unter die Räder zu machen und dann raus fahren. Hat auch nach langem kurbeln super geklappt und schlussendlich haben mir eine Schwede (kleine Gittermatten), ein Engländer (mit Wagenheber aufbocken) die Mitarbeiter/in von der Rezeption und noch ein portugiesischer Mitcamper geholfen aus dem Sand zu kommen. Die deutschen Mitcamper haben leider nur zugeschaut. Danach bin ich erst mal unter die Dusche und wir haben nur kalt gegessen.
Wir haben am nächsten Tag nur eine Runde zum Strand gemacht. Leider war dort immer noch Hundeverbot. Also eine Runde im Inland gedreht und uns den tollen Park angeschaut, den die Gemeinde bei unserm Besuch im Februar 2020, angelegt hat. Zurück am Wohnmobil die Sonne genossen und gekocht.
Auch am nächsten Tag haben wir nur eine Runde im Inland gemacht. War doch recht viel Wind und dazu noch Wochenende, aber mit Beginn des Regens waren wir wieder am Wohnmobil.
Es hat die ganze Nacht immer mal wieder geregnet und wir haben uns entschlossen weiter zu fahren. Für die vergangenen 3 Nächte haben wir nur 34,50 € bezahlt. So günstig sind noch nicht einmal die Plätze von CCP. Als Richtung haben wir mal Porto ins Navi eingegeben und dann in Fontunago einen Campingplatz angesteuert. Der war aber komplett in einem Pinienwald und für heute Nacht war Sturm angesagt und das wollte ich nicht. Davor ist noch ein Freistehplatz, dort haben wir dann geparkt und sind eine Runde mit den Hunden gelaufen. Wir haben uns nicht getraut auf dem Platz zu übernachten, da unser Wohnmobil zu groß ist und ich nicht auf den zugewiesenen Plätzen hätte stehen können. Also weiter gen Norden um Porto herum nach Vila Cha. Der Campingplatz Parque de Campismo de Vila Cha ist zwar recht eng, aber für eine Nacht sollte es reichen.
Da wir schon immer mal ins Douro-Tal wollten, sind wir nach dem Frühstück aufgebraochen. Die ersten paar Kilometer waren nur Autobahn um Porto herum, dann ging es auf die N222 und immer am Douro entlang. Die Strecke war schon recht abenteuerlich und sehr herausfordernd. Auch die Landschaft wurde immer mehr zu dem für was es bekannt ist. Sehr viel Weinbau an echt sehr steilen Hängen. Die Strecke ist aber wirklich sehenswert und gehört sicherlich zu einer der schönsten Routen die ich bisher gefahren bin. Wir sind dann in Peso da Règua auf einem Freistehplatz gelandet. Ich habe für die 150 Kilometer fast 5 Stunden gebraucht. Der Platz liegt direkt am Douro und unterhalb von 3 Brücken. Es hat leider immer wieder stark geregnet und entsprechend ruhig war der Rest vom Tag.
Laut Wetterbericht soll es den ganzen Tag regnen und so sind wir wieder ans Meer gefahren. Dieses mal aber nicht am Douro entlang, sondern über die Autobahn über Vila Real und Burgos. Aber auch diese Strecke hat etliches auf und ab zu bieten. Leider war der angestrebte Campingplatz geschlossen und so mussten wir in Esposende einen Parkplatz zum übernachten wählen. Zuvor sind wir aber noch an den Strand, leider konnten wir die Hunde nicht rennen lassen. Es ist Flut und die Wellen gehen bis zu einem groben Steinstrand. Bei Ebbe kann man hier wohl sehr gut laufen.
Wir waren froh, in Esposende auf dem gepflasterten Platz übernachtet zu haben. Es hat die ganze Nacht immer mal wieder ordentlich geregnet. Sind nach dem Frühstück wieder zu einem Parkplatz direkt an einem schönen Strand gefahren. Dort haben wir dann den Tag bis 15:00 Uhr verbracht. Als es angefangen hat zu regnen, sind wir zur Gaststätte Brejuinha - Feel The Nature gefahren. Das war ein Tipp von unseren Mädels. Wir haben dann dort Hamburger gegessen und bissl Bier getrunken und wir durften sogar die Hunde mit in die Gaststätte nehmen. Die Nacht verbrachten wir dort auf dem Parkplatz. Nachdem die Gaststätte geschlossen hatte, war es bis auf das bellen der Hofhunde sehr ruhig.
Morgens nochmals an den naheliegenden Strand gelaufen. Leider war das Wetter nicht so toll und so sind wir nicht viel gelaufen. Sind dann weiter immer an der Küste entlang und in Vila Nova de Cerveira haben wir dann einen Stellplatz gefunden. Der hat uns aber nicht gefallen und wir haben dort nur entsorgt und Wasser wieder aufgefüllt. Dort sind wir dann über den Grenzfluss direkt nach Spanien gefahren. In Spanien angekommen sind wir dann immer der Küstenstraße PO-552 entlang gefahren. In Baiona haben wir dann einen Freistehplatz direkt an der Steilküste gefunden. Liegt zwar direkt an der Straße aber der Blick von der Steilküste auf das Meer war schon toll. Auch dort haben wir gut geschlafen, weil die Wellen den Straßenlärm überboten haben.
Die Morgenrunde war dem Platz geschuldet recht schnell und kurz. Wir sind dann weiter an der Küste entlang gefahren und einen Platz auf der Halbinsel O Grove angefahren. Der Stellplatz Campolongo war etwas abseits, aber bei unserer Ankunft komplett leer. Wir haben dann den Besitzer angerufen und nach 10 Minuten hat er uns dann rein gelassen. Wir haben gleich für 2 Nächte gebucht und dafür 32,00 € bezahlt. Der Besitzer spricht leider nur spanisch. Wir haben es trotzdem geschafft uns zu verständigen. Da der Platz leer war und komplett mit einer großen Mauer abgegrenzt war, haben wir die Hunde nur noch auf dem Grundstück beschäftigt.
Entsprechend der ruhigen Lage und Nacht, haben wir gut geschlafen. Wir sind dann auch gleich nach der Morgenroutine an den Strand gelaufen und haben dort eine große Runde gedreht. Die Landschaft ist hier geprägt von Sand und mächtigen Granitfelsen und erinnert irgend wie an die Bretagne. Zurück am Wohnmobil haben wir dann mal wieder klar Schiff gemacht und bissl geputzt und die Hundedecken zum Lüften rausgehängt. Abends das schöne Wetter ausgekostet und den Grill angemacht und die Doraden gegrillt.
Trotz dem schönen Wetter haben wir uns entschlossen weiter zu fahren. Wir haben noch entsorgt und die Tanks aufgefüllt. Wir haben dann zuerst einen schönen Parkplatz in der Nähe vom Stellplatz angesteuert und sind dort erst einmal mit den Hunden eine schöne Runde gelaufen. Die Küste dort ist echt der Wahnsinn, Felsen in allen Farben und dazwischen kleine Sandbuchten. Leider ist es doch frisch, sonst wäre ich ins Wasser. Dann sind wir weiter Richtung Norden gefahren. Leider waren die angestrebten Plätze entweder zu klein oder geschlossen. Haben dann in Portosin einen schönen Platz gefunden. Da war es dann aber schon kurz nach 17:00 Uhr. Somit haben wir diesen schönen Tag hauptsächlich mit fahren verbracht. Trotzdem konnten wir draußen noch kochen und haben einen schönen Sonnenuntergang erlebt.
Da der Stellplatz sehr sauber war und auch die Waschmaschinen, haben wir den Morgen ausgenutzt und eine Waschmaschine mit den Bettbezügen und ein paar T-Shirt befüllt. Danach sind wir weiter nach Larino auf einen Stellplatz direkt am Leuchtturm gefahren. Der liegt super am Strand, kostet allerdings 20,00 €. Egal, die Lage ist einfach klasse. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt. Kaum mit den Hunden unterwegs, hat es ordentlich geregnet. Wir hatten zwar alle (auch die Hunde) Regenmäntel an, aber das hat nicht überall trocken gehalten. Die Hunde waren entsprechend sauer und nass am Kopf. Aber der Blick auch bei Regen aus dem Wohnmobil war einfach sensationell und hat für alles entschädigt.
Es hat die ganze Nacht immer mal wieder geregnet und so hat man nicht viel vom Meeresrauschen gehört. Morgens konnten wir dann aber mit den Hunden eine kurze Runde drehen und sind dann weiter gefahren. Ziel war zuerst das Capo Fisterra, (das Ende der Welt) Dort sind wir dann nur mit den Junghunden gelaufen und haben uns diesen tollen Ort angeschaut. Hier endet auch der Camino. Da wir nicht mehr groß weiter fahren wollten sind wir nur noch ca. 30 Kilometer bis Vimianzo gefahren. Das liegt im Inland in Richtung A Coruna. Der Platz ist kostenlos, hat V+E, aber keinen Strom. In der Nähe ist eine kleine Burg. Wir haben hier sehr gut gestanden und es war auch trotz Sturm recht ruhig.
Donnerstag, 30.10.2025
Trotz der Ortsnähe haben wir gut geschlafen. Sind dann auch recht früh losgefahren und haben den Camping Laluoga in Voldavino angesteuert, den kennen wir schon von 2022. Das Einchecken geht im Winter über einen QR-Code und hat super einfach geklappt. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, sind wir gleich an den Strand. Leider war der Wind so stark, dass ich mit meinen kurzen Hosen nicht mehr weiter gelaufen bin. Auch meine 2 Hunde wollten nicht weiter und so haben wir uns in eine windstille Ecke gesetzt und das Meer beobachtet. Birgit in ihren langen Hosen ist einige Meter mit den anderen am Strand gelaufen. Zurück am Wohnmobil schön gekocht und aufgrund des starken Windes eine Spielerunde gemacht.
Morgens kam ein Mann vom Campingplatz und hat unsere Ausweise für die Registrierung verlangt. Wir haben dann gleich noch um einen Tag verlängert, da das Wetter schön war und wir den Strand nochmals ausnützen wollten.Leider verlief dann der Tag nicht mehr so schön und ich landete im Krankenhaus.
Samstag, 01.11.2025 bis Mittwoch 05.11.2025
Aufgrund meiner Verletzungen sind wir nach einem Zwischenstopp an einer Apotheke gleich auf die Autobahn und immer der A8 Richtung Osten gefahren. Mit nur einer Hand war es dann doch recht schwierig. Wir haben dann immer recht große Etappen gemacht und am Montag habe ich dann endlich im dritten Anlauf eine Praxis in Frankreich gefunden, die sich meine Wunde angeschaut hat und mir einen neuen Verband verpasst hat. Ist halt doch schwer mit der Kommunikation, wenn kein Englisch gesprochen wird. Es hat dann doch noch alles gut geklappt und wir sind am Mittwoch nach knapp 2.000 Kilometern und 4 Übernachtungen gut wieder zu Hause angekommen.